Rolyets blog

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Passend zum aktuellen Thema "Bewertungssystem" dachte ich mir ich verfasse einen Beitrag zum Thema wie das Bewerten funktioniert. Da mir nahe gelegt worden ist das dies auch eines Blogeintrages würdig wäre, habe ich mich prompt mit der Blogfunktion auseinandergesetzt! Und hier ist es, die Neuauflage Rolyet van Konsolenkrieg der ein Diplom zum Thema angewandte Bewertungsphysik hat!


 


 


Guten Tag meine Damen und Herren,

Mein Name ist Rolyet van Konsolenkrieg und ich bin Professor der angewandten Bewertungsphysik, hiermit möchte ich sie herzlichst zu meinem "Wie bewerte ich meine Mitmenschen richtig"-Seminar wilkommen heissen. Ich werde Ihnen heute einiges zum Thema "Bewerten" erzählen und hoffe das sie nach diesem Seminar ein grösses Verständnis für diese sensible Thematik entwickelt haben. Ich zähle Ihnen gerade mal die Themengebiete auf die wir heute aufgreifen werden:
1. Was ist eine Bewertung?
2. Was für ein Bewertertyp bin ich eigentlich?
3. Welche Folgen haben meine Bewertungen?
4. Wie reagiere ich auf andere Bewertungen?
5. Wie Bewerte ich richtig?
6. Schlusswort!

1. WAS IST EINE BEWERTUNG?

Dies ist eine sehr einfache Frage, doch die Antwort darauf scheint doch recht komplex zu sein. Eine Bewertung ist nicht nur eine reine Beurteilung einer anderen Person, sie spiegelt zugleich unsere charakteristischen Eigenschaften und unsere Meinung gegenüber Anderen. Zwei bis Drei simple Wörter können mehr über den Bewerter aussagen als man denkt! Ein kleines Beispiel:

Positive Bewertung: "Schöne grüße, UserXY"

Ziemlich einfach gehalten, oder? Was sollen uns 2 Wörter und ein Name bitte sagen? Einerseits zeigt es das es dem Bewerter nicht darum ging den Inhalt des verfassten Beitrags zu bewerten, vielmehr ist es eine Sympathiebewertung, vorallem weil sie positiv ist. Würde er den Inhalt des Beitrags bewerten wollen, hätte er dies definitiv auch irgendwie hervorgehoben mit ein paar Wörtern wie "Gut geschrieben, gruß UserXY". Desweiteren wäre der Name des Bewerters nicht nötig gewesen wenn man einfach nur den Inhalt eines Beitrages bewerten möchte, dies deuted also darauf hin das man die Sympathie untereinander aufbauen möchte, so dass man als Bewerter vielleicht eine positive Bewertung zurück bekommt.

Eine Bewertung ist also eine ganze Anreihung von psyschologischen Vorgängen die es ersteinmal zu verstehen gilt! Sobald man sich dessen bewusst ist und eine Bewertung nicht nur als eine solche ansieht, sondern als ein komplexes Gebilde der menschlichen Ausdrucksweise, kann man sich die nächste Frage stellen, zu dieser kommen wir nämlich nun!


2. Was für ein Bewertertyp bin ich eigentlich?

Dies ist die Grundlage auf der ihr euer zukünftiges Bewertungsverhalten aufbauen werdet! Wer denkt das man ein einfacher Bewerter ist wenn man jemanden bewertet, sollte sich doch die Frage stellen warum die Menschen so unterschiedlich bewerten! Denn wenn es nur einen Bewertertyp geben würde, müsste ein "guter" Beitrag ja eigentlich nur positive Bewertungen bekommen und ein "schlechter" nur negative, dennoch sieht die Realität oftmals ganz anderst aus! Fangen wir mit dem ersten Typ an.

Der "Meinungs"-Bewerter:


- Dieser ist sehr schnell beschrieben und seine vorgehensweise beim bewerten ebenso, ausserdem die wohl am häufigsten anzutreffende Sorte. Er beurteilt Menschen nach ihrer Meinung und wie diese im Verhältnis zur eigenen steht. Das heisst das man Menschen die nicht der eigenen Meinung entsprechen einfach negativ bewertet und Menschen die die eigene Meinung teilen, positiv! Dieser Bewertungstyp versucht auch gezielt Sympathie mit Menschen aufzubauen die der eigenen Meinung entsprechen und lässt keine Gelegenheit entgehen positive Bewertungen mit dem eigenen Namen zu versehen in der Hoffnung das dies auf Anerkennung stösst mit einer positiven Rückbewertung. Dieser Bewertungstyp ist in einem bestimmten Kreis von Menschen sehr angesehen, bei allen Anderen wiederrum eher weniger.


Der "Positiv"- Bewerter:


- Ein Bewertungstyp der eher seltener anzutreffen ist. Anstatt Andere mit negativen Bewertungen zu belasten, konzentriert sich dieser Typ Menschen positiv zu bewerten. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlicher Natur sein. Ob die bewertete Person die selbe Meinung wie man selbst hat, ob er eine gewisse objektivität/eine gute Diskussionskultur an den Tag gelegt hat oder weil er einfach sympathisch ist, dies macht keinen Unterschied. Diese Art von Menschen sind auch meist sehr beliebt in der Community da sie eher positiv aufgelegt sind und sich kaum Feinde machen.


Der "Negativ"-Bewerter:


- Das glatte Gegenteil des "Positiv"-Bewerters, sogar relativ häufig anzutreffen. Anstatt Andere mit positiven Bewertungen zu beglücken, konzentriert sich dieser Typ Menschen negativ zu bewerten. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlicher Natur sein. Ob die bewertete Person eine gegensätzliche Meinung wie man selbst hat, ob er eine schlechte Diskussionskultur an den Tag gelegt hat, weil er unsympathisch ist und auch manchmal ohne jeglichen Grund, es macht für diesen Typ keinerlei Unterschied. Er würde niemals seinen Namen unter die Bewertungen setzen da er innerhalb kürzester Zeit mit dutzenden von Rachebewertungen rächen müsste, vorallem macht es ihm Spass seine Mitmenschen damit eines anonym auszuwischen. Diese Personen fallen meist weniger gut auf dem Board auf da sie genauso diskutieren wie sie bewerten, negativ!


Der "objektive"-Bewerter:

- Ebenfalls eher eine Randgruppe der Bewertunstypen. Dieser bewertet die verfassten Beiträge wirklich nach dem Inhalt. Unabhängig von der eigenen Meinung ist er in der Lage sich in andere Menschen hineinzuversetzen und deren Vorgehensweisen und Argumentationen nachzuvollziehen und diese dann objektiv zu bewerten. Er hat keine Probleme damit jemanden positiv oder negativ zu bewerten, egal ob er die Person gut kennt oder nicht. Er macht sich selbst auch nichts aus Bewertungen von Anderen und schreibt deshalb fairerweise den Namen immer hinter seine Bewertungen, egal ob positiv oder negativ. Interessanterweise wird dieser Bewertungstyp grösstenteils von der Community sehr positiv aufgenommen, nur ein paar wenige gehen gezielt gegen diese vor.


Der "Chaos"-Bewerter:

- Wie der Name schon sagt, ein sehr chaotischer Bewertungstyp. Dieser lässt sich sehr von seinen Emotionen leiten und ist unberechenbar. Was er heute für positiv hielt, kann für ihn morgen schon negativ sein. Wenn ihm langweilig ist, bewertet er ohne ein erkennbares Muster beliebige User positiv oder negativ. Da er unberechnbar ist, kann man nicht viel mehr zu ihm sagen, er wird von vielen gehasst und von vielen gemocht da er sich beim posten genauso verhält wie beim bewerten, sehr chaotisch.


Der "Besserwisser"-Bewerter:


- Dieser bewertet zwar ähnlich wie der "objektive"-Bewerter nach dem Inhalt der Beitrage, ihm geht es aber mehr darum die "Richtigkeit" der Beiträge zu bewerten, deswegen ist es ihm auch wichtiger Menschen die seiner Meinung nach Unsinn schreiben zu verbessern, dies hat zufolge das er mehr negative Bewertungen verteilt als positve weil er lieber korrigiert anstatt Menschen darauf hinzuweisen das sie richtig liegen. Wie im echten Leben sind Besserwisser nicht so gerne gesehen, da sie auch auf unwichtige Details eingehen und sie verbessern, z.B. die Grammatik von Anderen.


Der "Spass"-Bewerter:

- Ein interessanter Bewertungstyp, sein Ziel ist es die Leute zum schmunzeln zu bringen. Das Ganze aber ohne Einschränkungen, das heisst er verbindet das Lustige mit dem Ernsten und somit bewertet er weiterhin gleichermaßen positiv und negativ. Diese interessante Vorgehensweise kommt erstaunlich gut bei der Community an und es gibt immer mehr Nachahmer die gefallen an diesem Konzept finden!



Wenn ihr eine gute Selbsterkenntnis habt, dürftet ihr euch in einem dieser Typen wiedererkannt haben, wenn ihr der meinung seid das da noch ein Bewertungstyp fehlt, bin ich für weitere Anregungen offen! Ansonsten können wir nun zur nächsten Frage fortschreiten.


3. Welche Folgen haben meine Bewertungen?

Wer denkt das nur weil man selbst nicht viel auf eine Bewertung gibt, dies dann auch für alle Anderen gilt, liegt definitiv falsch! Um euch besser beschreiben zu können wie sich eure Bewertungen auf Andere auswirken, gehe ich nochmals auf die Bewertungstypen ein.


Der "Meinungs"-Bewerter:

Positive Bewertungen: Seine positiven Bewertungen kommen meist gut an, er bewegt sich dort nämlich nur unter Menschen die die selbe Meinung vertreten wie man selbst und somit ist eine hohe Sympathie schon vorgegeben. Die Bewerteten interessiert es auch garnicht ob es überhauüt um den Inhalt des eigenes Beitrags geht, man einfach froh einen gleichgesinnten anzutreffen. Seltenst wird eine Person bewertet die einen nicht mag und somit auch nicht viel auf die positive Bewertung geben würde.

Negative Bewertungen: Seine negativen Bewertungen hingegen kommen immer sehr schlecht rüber. Einerseits sind sie immer anonym gehalten und andererseits sieht man anhand der Bewertungen meist das es offensichtlich nur darum ging das man selbst nicht die Meinung des Bewerters teilte, selbst wenn der Beitrag inhaltlich gut ist und man sich viel mühe gegeben hat, was die Bewertung noch ärgerlicher macht.


Der "Positiv"- Bewerter:

Positive Bewertungen: Kommen immer gut an, erstens kennt man den User meistens schon weil er einem positiv aufgefallen ist, zweitens haben seine Bewertungen in vielen Fällen auch inhaltlich einen hohen Wert für den Bewerteten weil sie sinnvoll kommentiert werden.

Negative Bewertungen: Nur im Extremstfall würde dieser Bewertungstyp negativ bewerten. Der Auslöser für eine solche Vorgehensweise muss zum Beispiel eine Provokation oder eine Beleidigung sein.


Der "Negativ"- Bewerter:

Positive Bewertungen: Da es diesem Typ nicht wichtig ist selbst gut bewertet zu werden und es ihm freude bereitet Andere zu ärgern, vergibt er sogut wie nie positive Bewertungen. Höchstens unter gleichgesinnten könnte es mal zu der Ein oder Anderen positiven Bewertung kommen, eine Art Sympathie unter Menschen mit dem gleichen Interesse Andere zu ärgern.

Negative Bewertungen: Diese Art der Bewertung nervt und ärgert einen am meisten. In den seltensten Fällen bemüht sich der Bewerter darum seine Bewertung gescheit zu kommentieren. Meist besteht der Inhalt der Bewertung aus sinnlosen und aus dem Kontext gerissenen Wörtern die keinen Bezug zum verfassten Beitrag haben. Desweiteren sind sie zu hundert Prozent immer Anonym gehalten. In den schlimmsten Fällen sind sie sogar mit Beleidigungen und Provokationen versehen, diesem kann man aber entgegen wirken wenn man den vulgären Vorfall dem zuständigen Beauftragen für Sicherheit auf "Consolewars" berichtet (Fachwort: Mod/Admin)


Der "objektive"-Bewerter:

Positive Bewertungen: Diese kommen immer gut an, vorallem sind sie inhaltlich sehr wertvoll für den Bewerteten da sie auf den Inhalt des verfassten Beitrags ingehen. Seine Bewertungen können durchaus motivierend auf den Bewerteten einwirken sodass dieser seine Bemühungen mit freuden fortsetzt. Nicht immer sind sie mit dem Namen des Bewerters gekennzeichnet da es diesem nicht wichtig ist eine Sympathie aufzubauen, es geht ihm mehr darum den Verfasser für seine Bemühungen zu loben.

Negative Bewertungen: Diesen geht man mit gemischten Gefühlen entgegen, einerseits sind sie natürlich negativ, andererseits ist der inhaltlische Wert dennoch sehr hoch. Der Großteil der negativ Bewerteten lernt aber nichts aus der Kritik da sie meistens uneinsichtig sind und es sie auch garnicht interessiert. Da er meistens seinen Namen auch hinter negative Bewertungen schreibt, führt dies oft zu Rachebewertungen.


Der "Chaos"-Bewerter:

Positive Bewertungen: Hier kann man wohl sagen das die Reaktionen genauso chaotisch und verschieden sein wie seine Bewertungen. Da seine Handlungsweise nicht einzuschätzen ist, sind es auch die Reaktionen nicht.

Negative Bewertungen: Ebenfalls dürften die Reaktionen hier sehr chaotisch aussehen, vorallem weil der Bewertete nicht einschätzen kann mit Wem er es zutun hat, noch mit welchem Bewertungstyp, da er praktisch zu jedem dazu zählen könnte. Da die Bewertungen aber meist mutwillig sind und inhaltisch nicht viel aussagen, sind sie wohl eher als ärgerlich einzustufen als belehrend.


Der "Besserwisser"-Bewerter:

Positive Bewertungen: Besserwisser sind im allgemeinen nicht sehr beliebt und deswegen sind auch ihre positiven Bewertungen zwar noch gern gesehen, eine Sympathie baut sich mit diesen Typen aber eher schwierig auf da man nicht gerne was mit ihnen zutun hat. Deshalb sollte man nicht erwarten viel Feedback zu den eigenen abgegebenen Bewertungen zu bekommen.

Negative Bewertungen: Ebenfalls sehr ärgerlich und vorallem nervig. Niemand wird gerne verbessert, vorallem dann nicht wenn es um Dinge wie "Grammatik" oder ähnliche Kleinigkeiten geht. Er setzt seinen Namen sogut wie nie hinter seine negative Bewertungen da es ihm wichtig ist eine gute Bewertung zu haben da dies für ihn eine Art Auszeichnung für seine "Kompetenz" ist. Wird aber, wenn entlarvt, sehr gerne negativ bewertet.

Der "Spass"-Bewerter:

Positive Bewertungen: Kommen sehr gut an. Auch wenn sie keinen inhaltischen Wert im Bezug auf den Beitrag haben, bringen sie einen aber zum schmunzeln. Wenn mit Namen versehen sorgt dies oft für einen hohen Sympathiebonus und einem positiven Feedback, wie einer positiven Rückbewertung. Sollte der Name nicht angegeben sein, wirkt eine solche Bewertung komischerweise trotz fehlendem Inhalt sehr motivierend.

Negative Bewertungen: Auch wenn es eine negative Bewertung ist, sind sie recht beliebt da sie einen immernoch zum schmunzeln bringen. Desweiteren wird man diese Art der Bewertung dann auch häufig in anderen Themen im Forum vorfinden weil die Bewerteten ihre lustigen Bewertungen gerne zur Schau stellen. Zu Rachebewertungen kommt es nicht weil negative Spassbwertungen nie mit einem Namen versehen sind.



Nun wisst ihr in etwa wie es dem Bewerteten ergeht wenn er von euch eine Bewertung erhalten hat. Nun kommen wir zum Thema für Bewertete!


4. Wie reagiere ich auf andere Bewertungen?

Da ihr nicht nur bewertet, sondern natürlich auch ab und an bewertet werdet, habt ihr verschiedene Möglichkeiten darauf zu reagieren. Auch das hängt wieder vom Bewertungstyp ab! Es gibt die unterschiedlichsten Reaktionen, von der totalen Frust Rachebewertung, bishin zum totalen Ignorieren. Habt ihr euch bereits für einen Bewertungstyp entschieden, sucht ihr euch einfach eure Zeile raus und lest durch. Vorerst ein paar Allgemeine Tipps und Tipps für anonyme User zum Thema Bewerten.

Allgemeine Tipps:

- Wichtig ist das ihr den Bewerteten studiert und kennt. Um die maximale Effizienz einer Bewertung auszuschöpfen, muss sie auf den Bewerteten abgestimmt sein.
- Denkt beim Bewerten nach und lasst euch Zeit, ihr erhöht damit die Wahrscheinlichkeit euer angepeiltes Ziel mit der Bewertung zu erreichen.
- Je länger und ausführlicher ein Kommentar einer Bewertung ist, desto mehr Aufmerksamkeit erregt sie beim Bewerteten da sie mehr ins Auge fällt.


Für die anonymen Bewerter:

- Wenn ihr anonym bewertet, dürft ihr auf keinen Fall direkt nach der Bewertung im selben Thread posten, wenn die Bewertungszeit und die Zeit wo ihr den Beitrag geschrieben habt fast übereinstimmt, ist das für viele schon Beweis genug das ihr der Bewerter seid!
- Wenn ihr anonym bewertet, achtet darauf nicht euren Schreibstil mit einzubringen, dies kann dazu führen das man euch entlarvt
- Falls ihr denkt das wenn ihr anonym jemanden beleidigt oder provoziert, ihr dann ohne Bestrafung davon kommt, dann lasst euch eines besseren belehren. Die beauftragten für die Sicherheit auf Consolewars können einsehen wen ihr wann bewertet habt und wenn euch jemand meldet, hat dies Konsequenzen für euch.



Der "Meinungs"-Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Für euch ist es wichtig das ihr positive Bewertungen von Leuten bekommt mit denen ihr sympathisiert, vorallem aber auch eine Meinung miteinander teilt. Solltet ihr eine positive Bewertung von einem Meinungs-, Positiv- oder Spassbewerter und im Zweifelsfall auch vom Chaosbewerter bekommen, reagiert ihr darauf am besten damit das ihr demjenigen auch eine positive Bewertung zurückschickt. Mit den anderen Bewertungstypen habt ihr Probleme, der Objektive ist nicht immer eurer Meinung und deshalb kein Sympathisant, der Besserwisser handelt sehr vorhersehbar und hat auch keine Probleme euch vor allen Leuten zu korrigieren, egal wie lächerlich es auch erscheint, deswegen ist auch er kein Sympathiesant.

Reaktion auf negative Bewertungen: Ihr bewertet vorallem leute negativ, die selten oder nie eurer Meinung sind, wenn ihr wisst von wem ihr negativ bewertet worden seid, dann schaut euch den User genau an und schätzt ihn ein, sprich ob er selten/nie eurer Meinung ist oder nicht mit euch sympathisiert. Sollte eines davon eintreffen, dann vergebt ihr definitiv eine Rachebewertung.


Der "Positiv"- Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Eure oberste Priorität ist es positiv zu bewerten und so reagiert ihr auch auf positive Bewertungen, egal von wem sie kommen. Die einzigsten Ausnahmen sind hier zum Großteil der Negativ- und im Zweifelsfall der Chaosbewerter. Da ihr euch immer Gründe sucht, egal wie sinnlos sie erscheinen mögen, um positiv zu bewerten, ist eine positive Bewertung von jemand Anderen eine optimale Grundlage eine positive Bewertung herauszugeben!

Reaktion auf negative Bewertungen: Je nachdem wie ihr veranlagt sein, könnt ihr auf eine negative Bewertung mit einer positiven Bewertung reagieren. Es kann den Bewerter sehr ärgern wenn sein Vorhaben Euch zu ärgern misslungen ist und ihn sogar noch dafür belohnt! Wenn ihr mit sowas aber Probleme habt, dann ignoriert negative Bewertungen einfach und konzentriert euch weiterhin auf die Menschen die positive verdient haben.


Der "Negativ"- Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Euch ist es egal ob ihr, oder die Anderen viele positive Bewertungen haben, deswegen reagiert ihr beim Großteil der positiven Bewertungen erst garnicht. Ihr könnt höchstens Sympathisanten, sprich weitere "Negativ"-Bewerter positiv bewerten, erwartet aber nicht das derjenige sich viel aus der Bewertung machen wird.

Reaktion auf negative Bewertungen: Als "Negativ"-Bewerter braucht ihr keinen Grund negativ zu bewerten, allerdings macht es noch mehr Spass wenn ihr eine Grundlage für das negative bewerten habt und hier habt ihr genug Angriffsfläche für eine Rachebewertung. Ihr könnt und solltet sogar jeden negativ bewerten wo ihr nur könnt, sollte kein Name vorhanden sein, versucht ihn heraus zu finden oder ratet einfach, im Zweifelsfall einfach eine negative Spassbewertung machen, wobei diese nicht so ärgerlich ist wie eine sinnlose negative Bewertung. Aber passt auf, wenn ihr euch zu sehr hinreissen lasst und anfangt zu beleidigen und zu provozieren, kann dies Folgen für euch haben, auch wenn es ind er Natur des "Negativ"-Bewerters liegt gerne mal über die Strenge hinauszuschlagen, sollte man sich zügeln.


Der "objektive"-Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Hier kann man nur sagen das es dem "objektiven"-Bewerter egal ist ob er bewertet wird. Ihm geht es um die Belehrung der Anderen. Das einzigste was ihm Freude bereitet ist wenn er für seine Objektivität und seine inhaltlich guten Beiträge positiv bewertet wird, das dankt er dann auch mal gerne mit eine positiven Bewertung zurück.

Reaktion auf negative Bewertungen: Diese sind ihm sehr egal, da der "objektive"-Bewerter sich selbst für objektiv hält, lässt er sich ins eine Meinung nicht reinreden, vorallem nicht durch eine negative Bewertung. Er ignoriert sie vollkommen und reagiert nicht mit Rachebewertungen oder Ähnliches.


Der "Chaos"-Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Der Chaosbewerter ist nachwievor unberechenbar, er reagiert allerdings niemals negativ auf positive Bewertungen. Entweder er ignoriert sie, oder gibt eine positive Bewertung zurück, dies kann auch dadurch entschieden werden von wem die Bewertung kam und ob man mit dieser Person sympathisiert.

Reaktion auf negative Bewertungen: Wie bei positiven Bewertung ist er auch hier unberechenbar, allerdings würde er niemals mit einer positiven Bewertung auf einer negativen reagieren. Auch hier ist die Entscheidung eher davon abhängig wie sehr er mit der Person sympathisiert.


Der "Besserwisser"-Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Der "Besserwisser"-Bewerter hat das Problem das er Schwierigkeiten damit hat Sympathien aufzubauen aufgrund seiner charakteristischen Eigenschaften. Er reagiert deshalb etwas anderst wie die anderen Bewertungstypen, es kann sogar passieren das er auf eine positive Bewertung mit einer negativen Bewertung reagiert, wenn er die Person nicht mag bzw. nicht mit ihr sympathisiert. In den meisten Fällen reagiert er aber nicht auf positive Bewertungen, höchstens auf Menschen die auf seinem Niveau agieren.

Reaktion auf negative Bewertungen: Er reagiert gerne mit Rachebewertungen und versucht dabei die Gegenseite mit seiner Besserwisserei auchnoch zu belehren. Ignorieren tut er die negativen Bewertungen nur wenn er nicht herausfinden kann wer sie geschickt hat.


Der "Spass"-Bewerter:

Reaktion auf positive Bewertungen: Er reagiert grundsätzlich mit einer positiven Bewertung zurück und scheut nicht davor diese Bewertung mit einem lustigen Kommentar zu versehen. Er braucht zwar keine Gründe jemanden positiv zu bewerten, hat er allerdings einen Grund macht es ihm gleich doppelt soviel Spass eine lustige Bewertung abzuschicken. Der "Spass"-Bewerter harmoniert allerdings nicht sogut mit dem "Besserwisser"- und dem "Negativ"-Bewerter, da diese für ihn als Spassbremsen gelten.

Reaktion auf negative Bewertungen: Auch hier reagiert er, wenn er den Namen des Bewerters kennt, gerne mit einer Rachebewertung. Allerdings ebenfalls in einer eher witzigen Form, deswegen ärgern sich die meisten auch nicht so arg über seine negativen Bewertungen.



Jetzt zu dem Thema worauf wohle alle gewartet haben. Da ihr nun die Grundeigenschaften der Bewertungstypen kennt, gehe ich nun darauf ein wie man die Kommentare gestalten sollte!


5. Wie Bewerte ich richtig?

Nun sind wir beim wohl wichtigsten Thema angelangt. Auch hier müssen wir wieder auf die einzelnen Bewertungstypen eingehen da sowohl Stil als auch Grammatik sich total voneinander unterscheiden. Hierbei ist auch wichtig ob ihr anonym bleiben wollt oder nicht, dies kann entscheidend sein wie ihr eure Kommentare zu den Bewertungen gestaltet!



Der "Meinungs"-Bewerter:

Positiv:
- Ihr sagt dem Gegenüber das ihr seiner Meinung seid, oder macht es zumindest deutlich.

- Grammatik in den Kommentaren ist egal, ihr braucht euch nicht auf Groß/Kleinschreibung konzentrieren, auch kleinere Fehler sind nicht nennenswert.

- Fügt immer euren Namen am Ende ein damit ihr auch regestriert werdet und eventuell positives Feedback bekommt.


Negativ:
- Macht deutlich das ihr gänzlich anderer Meinung seid. Dies muss nicht ausführlich sein, mehr dazu im Vokabular.
- Aufkeinenfall gute Grammatik verwenden, auch der Stil sollte sehr einfach gehalten werden, das macht deutlich das man nur schnell seine Meinung zum Post abgeben wollte. Ausführliche Texte lassen dazu verleiten das der Bewertete denkt ihr seid ein "objektiv"-Bewerter!


Das Vokabular (Beispiele):
- richtig
- ganz meine meinung
- seh ich genauso
- die anderen haben eh keine ahnung
- gibs auf, die werdens nie kapieren
- weiter so
- owned/ownage
-

- fail
- falsch
- wrong
- seh ich nicht so
- selfownage
- geh auf der straße spielen
- du nervst
- typisch pikagamer
- typisch zorny
- typisch rodler
-


Der "Positiv"- Bewerter:

Positiv:
- Da ihr keinen expliziten Grund braucht um jemanden positiv zu bewerten, reicht es wenn ihr ein paar kurze Worte schreibt.

- Die Grammatik sollte wenn möglich gut sein und der Stil freundlich.
- Fügt euren Namen hinten dran damit ihr ein positives Bild bekommt, erwartet allerdings keine Rückbewertungen.


Negativ:
- nur bei Extremfällen wie Beleidigungen/Provokationen negativ bewerten.
- wichtig ist das die Grammatik richtig, der Stil ernst und das Kommentar belehrend ist.


Das Vokabular (Beispiele):
- Ich mag dich
- Gut geschrieben
- Gruß, User XY
- Wollte mal ein paar Positive verteilen.
- Bist mir sympathisch!
- +
-

- Sowas gehört sich nicht!
- Musst du unbedingt beleidigen?
- Beitrag gemeldet!
- Brauchst nicht gleich provozieren...




Der "Negativ"- Bewerter:

Positiv:
- Tut dies wirklich nur wenn ihr euch sicher seid einen Gleichgesinnten oder Sympathisant angetroffen zu haben.
- Grammatik ist unwichtig, Stilform sollte kurz und bündig sein, aber nicht zwingend sinnvoll.
- Fügt euren Namen unbedingt hinten dran um Gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen Sympathien aufzubauen.


Negativ:
- Wichtig ist das ihr Menschen negativ bewertet wo ihr glaubt das ärgert sie.
- Bloss nicht auf Grammatik und Stil achten, am besten so sinnlos wie möglich. Die Bewertung sollte nichts mit dem Inhalt des Beitrags zutun haben.
- Ärgerlich ist vorallem wenn man lange Beiträge mit gutem Inhalt negativ bewertet, wirkt demotivierend auf denjenigen.
- Nicht direkt beleidigen da das schnell nach Hinten losgehen kann, kleine Anstachelungen sind allerdings erlaubt da man sie nicht direkt als Beleidigung ansehen kann.
- Wenn ihr einen Zweitaccount habt, am besten noch eine zweite negative Bewertung etwas zeitversetzt hinterher schicken, das ärgert einen dann doppelt soviel.



Das Vokabular (Beispiele):
- richtig so
- blubb
-

- hahaha
- wroooooooooong
- you are wrong on the internet
- test
- laber nicht
- hör doch auf zu labern
- Pika Pikaaaa
- Am cry
- So nie
- no
- orly?
- yeahrly!
-
-
-


Der "objektive"-Bewerter:

Positiv:
- Achtet sehr auf Grammatik und Stil. Das Niveau sollte weiter oben angesetzt werden damit man Anspruchsvoll rüber kommt.
- Lange Kommentare schreiben in Bezug auf den Inhalt des Beitrages.
- Aufjedenfall für den Beitrag loben.
- Name ist nicht zwingend notwendig, wenn man mit demjenigen sympathisiert, kann man das ruhig machen.


Negativ:
- Auch hier die Grammatik und den Stil auf hohem Niveau ansetzen, wenn ihr belehrend wirken wollt.
- Ebenfalls lange Kommentare zu den Bewertungen schreiben.
- Schreibt aufjedenfall hinein was derjenige eurer Meinung nach falsch gemacht hat, sonst verfehlt die Bewertung mit Sicherheit ihr Ziel!


Das Vokabular (Beispiele):
- Deine Diskussionskultur ist hervorragend, dafür hast du auf jedenfall eine positive Bewertung verdient!
- Sehr objektiv geschriebener Beitrag, großes Lob dafür.
- Wenigstens eine vernünftige Person in dieser Community, sehr sympathisch!

- Du kannst deine Argumentation weder mit Fakten noch mit Quellen belegen, nicht sehr positiv.
- Du legst eine mangelnde Diskussionskultur an den Tag, dafür verdienst du eine negative Bewertung.
- Obwohl man dir schon mehrfach bewiesen hat (mit Angaben von Quellen) das du falsch liegst, wiederholst du dich weiterhin.


Der "Chaos"-Bewerter:

Positiv:
- Macht eure Grammatik und euren Schreibstil abhängig von der Person die ihr bewerten wollt.
- Da ihr euch nach eurer Gefühlslage richtet, bewertet auch dementsprechend. Seid ihr gut drauf, schreibt viel, seid ihr schlecht drauf, dann wenig.


Negativ:
- Macht eure Grammatik und euren Schreibstil abhängig von der Person die ihr bewerten wollt.
- Da ihr euch nach eurer Gefühlslage richtet, bewertet auch dementsprechend. Seid ihr gut drauf, schreibt viel, seid ihr schlecht drauf, dann wenig.
- Die Bewertung muss nicht zwingend auf den Inhalt des zu bewertenden Beitrags eingehen.


Das Vokabular (Beispiele):
- Ihm steht das komplette Vokabular zur Verfügung. Allerdings sollte er sich kein Beispiel am "Negativ"- und am "Objektiv"-Bewertungstyp nehmen, diese zwei sind praktisch Gegensätze und befinden sich auf einem Niveau wo der "Chaos"-Bewerter garnicht sein möchte da er weder zum einen, noch zum anderen Extrem dazuzählen möchte.


Der "Besserwisser"-Bewerter:


Positiv:
- Es werden nur Sympathisanten positiv bewertet.
- Grammatik und Schreibstil sind nicht wichtig, man hat freie Wahl.
- Entweder man lobt denjenigen für seine Einstellung und sein Verhalten, oder man schreibt einfach nur seinen Namen in die Bewertung.


Negativ:
- Grammatik ist nicht unbedingt wichtig und der Stil, wie der Name schon sagt, besserwisserisch bzw. belehrend sein.
- Wichtig ist das ihr auf den Fehler den ihr entdeckt habt hinweist, in einer möglichst kurzen Form, bei offensichtlichen Fehlern reicht aber auch und kurzes Statement.


Das Vokabular (Beispiele):
- Gut so
- Richtig so
- richtiiiiig
- Bist mir sympathisch

- Dein Schreibstil ist grauenhaft, schreib mal gescheit
- Deine Grammatik ist ein totaler Fail, lern mal Deutsch
- Kindergarten verhalten
- Du liegst falsch
- You are wrong, Sir!
- Setzen, 6
- frechheit
-


Der "Spass"-Bewerter:


Positiv:
- Grammatik und Stil dem jeweiligen Witz/Spass anpassen.
- Jede Bewertung nach möglichkeit so witzig wie möglich gestalten.
- Wenn die Bewertung was mit dem Inhalt des bewerteten Beitrags zutun hat, kann dies die Effektivität vom Witz/Spass erhöhen!
- Bevorzugt sympathische Menschen bewerten


Negativ:
- Grammatik und Stil dem jeweiligen Witz/Spass anpassen, nach möglichkeit sollte aber eine vesteckte Moral im Kommentar vorhanden sein!
- Jede Bewertung nach möglichkeit so witzig wie möglich gestalten.
- Wenn die Bewertung was mit dem Inhalt des bewerteten Beitrags zutun hat, kann dies die Effektivität vom Witz/Spass erhöhen, je witziger man die negative rüberbringt, desto unwahrscheinlicher ist eine Rachebewertung, man möchte den User damit schliesslich nicht ärgern, sondern zum lachen bringen


Das Vokabular (Beispiele):
Leider kann man hier keine witzigen Bewertungen in Bezug auf Beiträge verfassen, allerdings ein paar allgemeine Witze. Diese gelten für positive als auch negative Bewertungen!

- Warum geht ein Hund quer über die Straße? Weil ers kann!
- Rollt ein Ball um die Ecke und fällt um!
- Anruf bei der Hotline...
Kunde: "Ich benutze Windows..."
Hotline: "Ja..."
Kunde: "...mein Computer funktioniert nicht richtig."
Hotline: "Das sagten Sie bereits..."
- Warum kleben auf allen Intel-PCs "Intel inside"?
Ein Warnhinweis ist einfach nötig.
- Es fragt der Gastgeber: "Haben sie schon meine entzückende Frau kennengelernt?" "Wieso? Haben sie zwei?"




6. Schlusswort!

Abschließend sei gesagt, dass das Bewerten eine sehr ernstzunehmende Sache ist! Eventuelle Folgeschänden können bei psyschisch instabilen Personen entstehen und führen letztendlich zu Verhaltensstörungen, sowohl im virtuellen, als auch im realen Leben. Also überlegt zweimal bevor ihr eine Bewertung abschickt, ob sie angemessen ist und die Person nicht allzusehr verletzt. Vorallem wenn ihr schon Vorahnungen habt das die bewertete Person geistig nicht auf ihrem Höhepunkt ist, sollte man sogar dreimal darüber nachdenken ob eine Bewertung angebracht ist. Hier geht es schliesslich um echte Menschen, auch wenn es auf eurem Bildschirm nur ein paar Buchstaben und Zahlen sind, so steckt hinter dem virtuellen Namen eine leibhaftige Person die mitliest und sich Gedanken macht und wenn wir besser und gezielter miteinander umgehen, kann die gesamte Community nur davon profitieren!



Ich wünsche Ihnen noch einen erholsamen und schönen Tag und hoffe das Ihnen meine kleine Rundführung rund um das Thema Bewerten gefallen hat.


Mit freundlichen Grüßen,
Rolyet van Konsolenkrieg


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